Das Städtische Krankenhaus Kiel muss aufgrund zahlreicher isolierungspflichtiger Patient*innen und einem hohen Krankenstand beim Personal den Regelbetrieb bis Montag, 12.12., einschränken. Die Notfallversorgung ist aber sichergestellt.

Grund hierfür sind diverse Atemwegserkrankungen, u.a. schwere Erkältungskrankheiten, RS-Viren, Influenza oder auch Corona-Infektionen, die bei Beschäftigten zu einem hohen Krankenstand führen. Darüber hinaus gibt es viele Patient*innen, die wegen schwerer Atemwegserkrankungen stationär aufgenommen werden müssen. Aktuell werden 44 Patient*innen behandelt, die entweder eine nachgewiesene Corona-Infektion als Begleiterkrankung haben (75 Prozent) oder an Corona erkrankt sind (25 Prozent). Diese Patient*innen müssen isoliert werden und bedeuten für das vorhandene Personal einen enormen Arbeitsaufwand. Um die Notfallversorgung sicherzustellen und die Mitarbeitenden zu entlasten, wird das Städtische Krankenhaus vorerst bis Montag, 12.12., alle elektiven Eingriffe absagen und keine geplanten Eingriffe ausführen. Davon ausgenommen sind Behandlungen bei Krebspatient*innen.

Die Besuchsregelung bleibt unverändert. Patient*innen dürfen einmal am Tag für eine Stunde von einer Person besucht werden. Voraussetzung ist wie bisher auch ein aktueller, offizieller negativer Corona-Test sowie das durchgängige Tragen einer FFP-2-Maske.Die FFP-2-Maske darf auch am Patientenbett nicht abgenommen werden.

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Der Veranstaltungskalender „Einfach gut informiert“ des Städtischen Krankenhauses Kiel ist erschienen. Er ist gültig für das erste Halbjahr 2023 und richtet sich an Patientinnen und Patienten sowie Interessierte, die jeden letzten Dienstag, 18 bis 19 Uhr, im Monat an medizinischen Themen interessiert sind. Die Informationsabende sind kostenlos und eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de möglich.

Die Themenreihe startet im Januar mit „Bluthochdruck – kommt schleichend, tut nicht weh, kann aber schwerwiegende Folgen haben“. Weiter geht es im Februar mit „Rheumatoider Arthritis“, im März folgt ein Infoabend zum Thema „Gallensteine und Gallengangserkrankungen“. Es folgen im April „Notfälle im Kindesalter – von Infektionskrankheiten, Verbrennungen, Ersticken, Ertrinken, Vergiftungen und Verätzungen bis hin zu Insektenstichen mit allergischen Reaktionen“; im Mai geht es um „Beckenbodenschwäche“ und im Juni steht das Thema „COPD - wenn das Atmen immer schwerer fällt“ auf dem Programm.

Veranstaltungsort ist das Bildungszentrum im Hasseldieksdammer Weg 30. Selbstverständlich besteht nach den Vorträgen die Möglichkeit individuelle Frage zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Dialog mit Ihnen!

Der Veranstaltungskalender „Einfach gut informiert“ liegt im Städtischen aus und kann angefordert werden unter: info@krankenhaus-kiel.de. Die Veranstaltungen sind auch auf der Webseite www.krankenhaus-kiel.de  unter Aktuelles aufgelistet. Der Kalender kann dort auch runtergeladen werden.

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Zertifizierungen onkologischer Zentren sind ohne psychoonkologische Kompetenz undenkbar. Neben Chirurgie, Chemotherapie, Immuntherapie und Strahlentherapie hat die Psychoonkologie sich damit als fünfte Säule der Krebstherapie etabliert. Natürlich braucht nicht jeder von der Diagnose Krebs betroffene Mensch, ob als Patient*in oder Angehörige*r psychoonkologische Unterstützung – jeder sollte allerdings wissen, dass es sie gibt und was sie leistet. Der nächste Patienteninfoabend unter Leitung von Psychoonkologe Manfred Gaspar am 13.12.22,18 Uhr, im SKK-Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30, beschäftigt sich genau mit diesem Thema.

Programmpunkte sind u.a. die Hilfen, die die Psychoonkologie leisten kann, dann die möglichen psychosozialen Folgen, die mit einer Krebserkrankung verbunden sein können und die Bandbreite an psychosozialer Unterstützung von der Beratung bis hin zur psychotherapeutischen Begleitung.

Zu dieser kostenlosen Informationsveranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
Für die Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de .

Patienteninfoveranstaltung „Psychoonkologie – eine Säule in der heutigen Krebstherapie“, Dienstag, 13.12.2022, 18.00 Uhr, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30.

 

 

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Ob Rauchen, Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung – viele Faktoren begünstigenden den Darmkrebs. Umso wichtiger ist die Früherkennung. Eine Darmspiegelung (Koloskopie) rettet Leben und trotzdem lassen viele Bundesbürger die Chance verstreichen, einen Darmtumor rechtzeitig zu erkennen. Der Patienteninfoabend am 29. November, 18 Uhr, im SKK-Bildungszentrum informiert über das Darmkrebszentrum im Städtischen mit aktuellen Informationen zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie.

Prof. Dr. Ilka Vogel, Chefärztin der Klinik für Chirurgie und PD Dr. Sebastian Ullrich, Chefarzt der 3. Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, werden über Entwicklungen bei der Darmspiegelung mit Vorbereitung und Ablauf referieren sowie über die Therapie des Dickdarm- und Enddarmkrebs (Kolon- und Rektumkarzinom) von der operativen Behandlung bis hin zur Chemo- und Strahlentherapie. Auch Frage rund um die Nachsorgen sollen besprochen werden.

Alle Interessierten sind zu dieser kostenlosen Informationsveranstaltung herzlich eingeladen. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit individuelle Frage zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Für die Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de  

Patienteninfoveranstaltung „Neues aus dem Darmkrebszentrum: Aktuelle Informationen zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie “, 29.11.2022, 18.00 Uhr, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30.

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Das Städtische Krankenhaus Kiel bietet pflegenden Angehörigen regelmäßig kostenlose Kurse für die Pflege von Angehörigen mit Demenz an. Die Demenzkurse sind eine wichtige Hilfe bei der Angehörigenversorgung im Alltag. Pflegehandlungen werden erklärt und sollen den Teilnehmern Sicherheit vermitteln. Der nächste Demenzkurs startet mit Modul 1 am 23. November, 15.15 Uhr, Treffpunkt ist der Haupteingang Chemnitzstraße 33. Anmeldungen hierfür werden ab sofort entgegengenommen.

Es gibt insgesamt drei Module zu jeweils drei Stunden. Am 30.11. und 07.12. finden Modul 2 und 3 statt.

Modul 1: Wissenswertes über Demenz

Modul 2: Kommunikation – sprechen Sie demenzisch?

Modul 3: Biographie – Erinnerungsarbeit sowie Entlastungsangebote

Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Für Informationen und Anmeldung: Pflegetrainerin Kerstin Rosenkranz, Tel.: 0172-100 4627.

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Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern. Die Wahrscheinlichkeit an dieser Volkskrankheit zu erkranken, steigt mit dem Alter. Welche Risiken sich hinter dieser Erkrankung verbergen, ist Gegenstand des diesjährigen Herzseminars des Städtischen Krankenhauses Kiel unter Leitung von Prof.  Dr. Jörg Strotmann, Chefarzt 1. Medizinische Klinik.  Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung, die in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung stattfindet, können sich Patient*innen, Angehörige und Interessierte am 23. November, 17 bis 18.30 Uhr, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30, über das Vorhofflimmern und wie diese Erkrankung diagnostiziert wird sowie die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos; eine Anmeldung ist unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de erforderlich.

Lebensbedrohlich ist Vorhofflimmern nicht – aber der unregelmäßige Herzschlag kann zu Blutgerinnseln im Herzen führen, die vom Blutstrom verschleppt, ein Gefäß verschließen können. Hierbei ist der Schlaganfall die folgenschwerste Komplikation des Vorhofflimmerns. Gerinnungshemmende Medikamente können davor schützen. Aber schützen kann man nur die Betroffenen, deren Vorhofflimmern bekannt ist. Erstaunlich genug: Viele Menschen bemerken Vorhofflimmern nicht und sind daher ungeschützt dem Schlaganfallrisiko ausgesetzt. Wie wird Vorhofflimmern erkannt? Das ist eine Frage, die jeden angeht.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir Sie darüber informieren, welche aktuellen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten und sonstige alternative Verfahren zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stehen die Diagnostik und Therapie im Mittelpunkt. Es wird u.a. um den Schutz vor Schlaganfall und Embolie sowie die Therapie mit Gerinnungshemmern gehen. Thematisiert werden auch Möglichkeiten der Katheterablation, nämlich dann, wenn Medikamente nicht mehr helfen. Die Medizinische Leitung hat Prof. Strotmann, Chefarzt der 1. Medizinischen Klinik, der den Abend auch moderieren wird. Referieren werden auch Dr. Christian Eickholt, Chefarzt Klinik für Kardiologie im Klinikum Itzehoe sowie Dr. Jens Stevens, Leitender Oberarzt 1. Med. Klinik, und Dr. Julia Buschenhenke, Oberärztin 1. Med. Klinik.

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit in der anschließenden Diskussion individuelle Fragen zu stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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PD Dr. Sebastian Ullrich, Chefarzt der 3. Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, ist in seinem Amt als Ärztlicher Direktor des Städtischen Krankenhaus Kiel für weitere drei Jahre bestätigt worden. Zu den Aufgaben des Ärztlichen Direktors im Städtischen Krankenhaus gehören die Koordination aller Belange des medizinischen Dienstes und die Zuständigkeit für die Hygiene. Besondere Herausforderung war zum Amtsantritt im Januar 2020 die Corona-Pandemie.

Dr. Ullrich hatte zum 1. Februar 2016 die Leitung der 3. Medizinischen Klinik im Städtischen Krankenhaus übernommen. Aktuell ist er an nationalen und internationalen Forschungsvorhaben zur Endoskopie beteiligt. Prof. Dr. Ilka Vogel, Chefärztin der Chirurgischen Klinik und Dr. Michael Ebsen, Chefarzt Institut für Pathologie, wurden ebenfalls als Mitglieder des Direktoriums bestätigt und nehmen ihr Amt für weitere drei Jahre wahr.

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Save The Date: Nächste Benefizregatta Rudern gegen Krebs am 8. Juli 2023

Mit der Benefizregatta Rudern gegen Krebs wird das kostenlose bzw. stark kostenreduzierte Sportprogramm für Krebspatient*innen im Städtischen Krankenhaus Kiel finanziert. In diesem Jahr erbrachte die Regatta, die am 4. Juni stattfand, einen Reinerlös fürs Städtische in Höhe von 18.000 Euro. In Gegenwart von Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer überreichte Volker Zaehle als Repräsentant der Stiftung Leben mit Krebs am 14. November den 18.000 Euro Scheck an SKK Geschäftsführer Dr. Roland Ventzke.

„Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar“, so Dr. Ventzke, „und geben diesen Dank sehr gerne weiter an unsere diesjährigen Hauptsponsoren, die Stadtwerke Kiel und die R.SH hilft helfen Stiftung, sowie viele weitere regionale und überregionale Sponsoren und natürlich die Ruderer, die mit Ihrer Teilnahme zum Erfolg dieses Events beitragen“.

Dr. Kämpfer betonte: “Der Wettbewerb fand zum zwölften Mal statt und ist aus Kiel nicht mehr wegzudenken. Ich freue mich auf die nächste Benefizregatta und hoffe trotz etwas schwieriger Zeiten auf zahlreiche Sponsoren, damit dieses so wichtige Angebot für Krebspatient*innen erhalten wird.“

Neben den kostenlosen bzw. stark kostenreduzierten Sportangeboten für Krebspatient*innen am Städtischen Krankenhaus bieten die Kieler Ruderclubs ein günstigeres Ruderprogramm an. Das Angebot richtet sich an ehemals oder aktuell an Krebs Erkrankte, egal wo sie behandelt wurden. Es geht darum Erkrankte bei der Regeneration zu unterstützen. Zum Angebot gehören Kurse wie Pilates, funktionelle Gymnastik, Aquafit oder das Gerätetraining. „Mit dem Projekt“, so Volker Zaehle von der Stiftung Leben mit Krebs, „soll die Lebensqualität der Patient*innen verbessert werden. Bewegungstherapie kann dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.“

In diesem Jahr fand der Wettbewerb bei schönsten Wetter statt. Rund 50 Teams mit jeweils vier Ruderern nahmen teil. Unter ihnen waren Teams mit Krebspatient*innen sowie drei Schülermannschaften. Die nächste Benefizregatta geht am 8. Juli 2023 an den Start. Wir hoffen auf viele Unterstützer und natürlich Ruderteams, die zugunsten des Projektes Sport und Krebs in die Boote steigen!

Wer Interesse hat am Sportprogramm teilzunehmen, wendet sich an Sportwissenschaftlerin und Physiotherapeutin Astrid Schulz, Tel.: 0431 1697-3360; astrid.schulz@krankenhaus-kiel.de.

Foto: SKK

Das Städtische Krankenhaus Kiel freut sich über die Unterstützung zugunsten des Projektes Sport und Krebs, das Krebspatient*innen im SKK-Zentrum für Physiotherapie angeboten wird. SKK-Geschäftsführer Dr. Roland Ventzke (4. v.li.) nimmt den Scheck von Volker Zaehle, Stiftung Leben mit Krebs (6. v.li.), entgegen. Mit dabei: Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer (4. v. re.) und Vertreter der Kieler Ruderclubs und Schülerrudervereine.

 

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Mehr als jede neunte Frau in Deutschland erkrankt an Brustkrebs. Lebensqualität und Überlebensrate von Brustkrebspatientinnen haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert. Wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg sind Früherkennung und moderne, interdisziplinäre Konzepte bei Diagnosestellung und Behandlung.

Chefärztin Prof. Dr. Beate Stöckelhuber und Fachärztin Dr. Antje Krumbholz, Institut für Radiologie sowie Dr. André Hohn, Chefarzt Frauenklinik, werden über die Angebote zur Brustkrebsfrüherkennung am Städtischen Krankenhaus Kiel informieren. Das Institut für Radiologie erläutert das Angebot innerhalb und außerhalb des QuaMaDi-Programmes, Mammographien, Ultraschalluntersuchungen und Punktionen. Ein weiterer Programmpunkt ist die Diagnostik, d.h. Brustkrebs-Symptome erkennen und abklären. Dr. André Hohn wird die Therapieangebote in der Frauenklinik vorstellen.

Alle Interessierten sind zu dieser kostenlosen Infoveranstaltung am 25. Oktober, 18 bis ca. 19 Uhr, Städtisches Krankenhaus Kiel, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30, herzlich eingeladen.

Für die Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de  

Patienteninfoveranstaltung „Brustkrebsfrüherkennung – Diagnostik und interdisziplinäre Behandlung im Onkologischen Zentrum“, 25.10.2022, 18.00 Uhr, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30.

 

 

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Für eine weiterhin bestmögliche Versorgung seiner Patientinnen und Patienten in der Landeshauptstadt Kiel hat das Städtische Krankenhaus Kiel im vergangenen Jahr den Start für den Neubau eines Klinikgebäudes im Hasseldieksdammer Weg gegeben.  Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Justiz- und Gesundheitsministerin, hat Dr. Roland Ventzke, Geschäftsführer Städtisches Krankenhauses Kiel, heute einen 88 Millionen Euro Förderbescheid überreicht, der diesen 122 Millionen Euro Neubau erst möglich macht. Die Fertigstellung, voraussichtlich Ende 2024, ist gleichzeitig der Beginn einer umfassenden langfristigen Erneuerung des derzeitigen Hauptgebäudes des Städtischen Krankenhauses.

Ministerin von der Decken betonte in ihrem Grußwort: „Ich freue mich vor dem Hintergrund der zahlreichen Herausforderungen, vor denen wir in der Gesundheitsversorgung stehen, umso mehr, heute einen Förderbescheid von über 88 Millionen Euro an das Städtische Krankenhaus Kiel übergeben zu können – um im Sinne der bestmöglichen Versorgung von Patientinnen und Patienten den Neubau eines Gebäudes der Klinik zu ermöglichen. Gerade auch bei den Themen Notfallversorgung und Geburtshilfe spielt das SKK eine wichtige Rolle, von werdenden Eltern wird das Krankenhaus für die Vorhaltung eines hebammengeleiteten Kreißsaales in der Geburtshilfe sehr geschätzt.“

„In dem Gebäudekomplex, angesiedelt auf dem ehemaligen Gelände der alten Kinderklinik, werden auf fünf Stockwerken moderne ambulante und stationäre Einheiten untergebracht “, erklärte Dr. Roland Ventzke, Geschäftsführer des Städtischen Krankenhaues Kiel, in seiner Begrüßung und dankte der Ministerin mit dem Ärztlichen Direktor, PD Dr. Sebastian Ullrich und Pflegedirektorin Sabine Schmidt, für die Überreichung des Förderbescheides. „Dabei wird sich das Städtische Krankenhaus“, so Dr. Ventzke, „mit Eigenmitteln an den Kosten des Krankenhausneubaus beteiligen.“

Das sechsstöckige Gebäude umfasst neben zahlreichen Versorgungseinheiten, Räumlichkeiten des Instituts für Pathologie im MVZ, die Abteilung für Radiologie und Praxisräume. Es gibt ein zentrales Operationszentrum mit 12 OP-Räumen, auch für ambulante OP-Kapazitäten. Darüber hinaus wird es kardiologische, gastroenterologische, unfallchirurgische,  alterstraumatologische Stationen sowie eine onkologische Ambulanz und eine Hebammenpraxis mit Räumlichkeiten für die Hebammensprechstunde geben. Auch die Klinik Flechsig wird mit einer Hals-Nasen-Ohren-Station in den Neubau einziehen.

Als Leuchturmprojekt für die Stadt Kiel machte Dr. Ventzke auf die neue Palliativstation im 5. OG aufmerksam. Steigender Bedarf und eine in die Jahre gekommene Palliativstation haben dazu geführt, in diesem Neubau eine 12 Betten Station vorzusehen, die von Anfang an Ideen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt, um unheilbar Kranken vor allem eines zu ermöglichen: mehr Lebensqualität und Würde. „Bei diesem Projekt“, erklärte Dr. Ventzke, „ist das Städtische Krankenhaus auf Spenden angewiesen, da nicht alles Wünschenswerte gefördert werden kann. Ich hoffe auf die Unterstützung der Kieler*innen und Unterstützer*innen aus dem Umland, denn für diese Menschen möchten wir eine bestmögliche Umgebung für die palliative Versorgung gestalten.“

Foto SKK: Übergabe 88 Millionen Förderbescheid durch Prof. Dr. Kerstin von der Decken (2.v.li.), Ministerin für Justiz und Gesundheit; links Pflegedirektorin Sabine Schmidt;PD Dr. Sebastian Ullrich, Ärztlicher Direktor;SKK Geschäftsführer Dr. Roland Ventzke

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