Viszeralonkologisches Krebszentrum

Darmkrebszentrum (seit 2014) | Pankreaskrebszentrum (seit 2020) | Viszeralonkologisches Krebszentrum (seit 2020)

Nach Zertifizierung unseres Darmkrebszentrums 2014 sind wir seit 2020 nun auch als Pankreaszentrum und auch als Viszeralonkologisches Zentrum zertifiziert.

Ein Viszeralonkologisches Zentrum besteht aus mindestens 2 Organzentren, bei uns aus Pankreas- und Darmkrebszentrum, sowie weiterer Expertise in der Behandlung von Tumoren des Bauchraumes.

Dies ist uns nur möglich durch eine enge klinikübergreifende Zusammenarbeit mit allen beteiligten Behandlungspartnern der Klinik und auch externen Behandlern, mit denen wir gut vernetzt sind. Optimale Therapie bedeutet für uns aber auch, die individuelle Situation des einzelnen mit seinen Nöten und Ängsten bei einer Krebserkrankung wahrzunehmen und bei der Behandlung zu berücksichtigen.

Da die optimale Patientenversorgung das vorrangige Ziel ist, beteiligen wir uns auch an der Durchführung von wissenschaftlichen Studien.

Nach der Zertifizierung des DKZ durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG e.V.) www.krebsgesellschaft.de wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Therapieeffizienz weiter optimiert. Für die Erhaltung des Zertifikates durch die unabhängige Expertengruppe „OnkoZert“ müssen SKK und die beteiligten Partner eine Reihe von strengen Auflagen erfüllen und sich in Zukunft jährlich einer Kontrolle durch die DKG unterziehen.

Das haben Sie als unsere Patienten davon:
Expertenwissen und Erfahrung in Ihrer Nähe

Nach der Diagnose einer Krebserkrankung müssen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlungsmöglichkeiten treffen. Die transparente Darstellung eines zertifizierten Zentrums kann Ihnen dabei helfen.

Als Patientin oder Patient steht Ihnen ein Netzwerk von Behandlungspartnern zur Verfügung. Alle dort Beteiligten haben sich den Qualitätsanforderungen an das zertifizierte Zentrum verpflichtet.

Sie können sich darauf verlassen, dass mit dem Qualitätssiegel „zertifiziertes Zentrum“ eine hohe Behandlungsqualität einhergeht.

Worauf Sie sich bei einem zertifizierten Darm- und Pankreaskrebszentrum und viszeralonkologischem Zentrum verlassen können:

Eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachdisziplinen und allen Mitarbeitern

Die Zertifizierung eines Krebszentrums setzt eine sehr gute medizinische Behandlungsqualität und eine strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen voraus. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in die Behandlung involviert sind, sind im Zentrumssinne aus- und weitergebildet.

So erreichen wir, dass Entscheidungen über Ihre weitere Behandlung gemeinschaftlich unter Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte getroffen werden können.

Einen hohen Qualitätsstandard bei Darmspiegelungen

Die Darmspiegelung stellt einen wichtigen Baustein bei Diagnostik und Behandlung einer Darmkrebserkrankung dar. Wie bei jeder medizinischen Maßnahme besteht auch hierbei ein geringes Risiko. Dazu zählen vor allem die Verletzung der Darmwand und gegebenenfalls Blutungen.

Um eine Zertifizierung zum Darmkrebszentrum zu erreichen muss nachgewiesen werden, dass solche Risiken innerhalb bestimmter Grenzwerte liegen. So ist z.B. gewährleistet, dass nur solche Untersucher selbstständig eine Darmspiegelung durchführen, die jährlich mind. 200 Darmspiegelungen absolvieren.

Dies garantiert Ihnen, dass unsere Untersucher viel Erfahrung und Routine haben. Es ist zudem sichergestellt, dass jeder Untersucher in der Lage ist einen Polypen nicht nur zu diagnostizieren, sondern auch direkt zu entfernen, um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Die Einhaltung dieser Qualitätsanforderungen wird jährlich durch die Deutsche Krebsgesellschaft überprüft.

Eine möglichst sichere Operation

Je nach Ausmaß der Krebserkrankung sind Krebsoperationen schwierige Operationen, die auch lebensbedrohlich sein können. Natürlich schwankt das Risiko je nach Art und Ausmaß der Operation. Es ist erwiesen, dass das Risiko durch eine Krebsoperation zu versterben entscheidend davon abhängt, in welcher Klinik die Operation durchführt wird. Dieses Risiko wird in zertifizierten Krebszentren genau überprüft, um die Operation für Sie so sicher wie möglich zu machen.

Eine Operation, die den Krebs mit größter Wahrscheinlichkeit bekämpft

Leider kann der Operateur einem Krebserkrankten keine Garantie dafür geben, dass er nach einer Krebsoperation für immer geheilt ist. Dahingegen kann das Risiko, dass der Tumor erneut auftritt in vielen Fällen positiv beeinflusst werden. Dafür muss der Tumor mit ausreichendem Sicherheitsabstand entfernt werden, ohne ihn zu eröffnen. Zusätzlich müssen die Lymphknoten der Umgebung des Tumors radikal mitentfernt werden. Der Effekt einer solch umfassenden Tumoroperation ist oft allerdings nicht sofort sichtbar und beeinflusst die Heilungsraten manchmal erst nach 10 oder mehr Jahren.

Eine Operation, die das Krebsstadium genau bestimmt

Die Entscheidung, ob nach einer Krebsoperation noch eine weitere Behandlung erfolgen muss, hängt in vielen Fällen von der Ausbreitung des Tumors in den Lymphknoten oder in anderen Organen ab. Um den Befall der Lymphknoten zu bestimmen, müssen diese in ausreichender Anzahl mitentfernt werden. Dies kann den Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad der Operation erhöhen, ist aber unbedingt zu empfehlen. Dieser Anspruch wird in unserem Zentrum regelmäßig überprüft.

Professioneller Umgang mit körperlichen Einschränkungen nach einer Operation

Um das Ergebnis einer Krebsoperation zu verbessern ist eine möglichst umfassende Entfernung des Tumors, der zugehörigen Lymphknoten und gegebenenfalls weiterer Strukturen notwendig. Dabei können normale Körperfunktionen beeinflusst werden. So kann zum Beispiel die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) nach einer Darmkrebsoperation notwendig werden oder das Entstehen eines Diabetes mellitus nach einer Pankreaskrebsoperation bedingt werden. Gravierende Einschnitte in wichtige Körperfunktionen können nicht immer vermieden werden, treten aber in Kliniken mit erfahrenen Operateuren und guter Ausstattung deutlich seltener auf. Im Vorfeld der Operation werden wir alle Möglichkeiten mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch diskutieren.

Nach einer Operation erhalten Sie bei uns im Zentrum jede notwendige Unterstützung, um mit den veränderten Lebensbedingungen zurecht zu kommen. Zu unserem Team gehören erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychoonkologie, der Ernährungsmedizin, der Stomatherapie und auch des Sozialdienstes.

Nachfolgende Therapien auf dem aktuellsten Stand

Je nach Tumorausbreitung kann es notwendig sein, dass der Operation eine weitere onkologische Therapie folgt. Der Bereich der medikamentösen Tumortherapie, Strahlentherapie und Immuntherapie unterliegt einer stetigen Entwicklung. Wir haben den Anspruch, Ihnen Zugang zu den neuesten individuell abgestimmten Therapien zu ermöglichen. Hierzu besuchen wir regelmäßig Fortbildungen und Kongresse und setzten die aktuellen Leitlinien um.

Fazit

Bei einer erfolgreichen Krebsoperation wird der Tumor mit maximaler Sicherheit entfernt, auch wenn dies eine längere Operationszeit erfordert und die Operation dadurch schwieriger wird. Trotzdem darf das Risiko, die Operation nicht zu überleben, nicht ansteigen und wichtige Körperfunktionen dürfen nur geopfert werden, wenn dies zwingend notwendig ist. Das Ergebnis einer Krebsoperation ist entscheidend von der Erfahrung und Kompetenz des Chirurgen und der Klinik abhängig. In zertifizierten Krebszentren werden alle diese wichtigen Qualitätsaspekte jährlich überprüft, um einen hohen Standard zu erreichen.

Wir sind gerne für Sie da.