Chirurgische Klinik

Die Chirurgische Klinik des Städtischen Krankenhauses versorgt Patienten mit Erkrankungen aus den Fachbereichen der allgemeinen Chirurgie, Bauch-, Thorax-, Kinder- und der Unfallchirurgie.

Dabei liegt unser Schwerpunkt in der interdisziplinären Behandlung von allen Erkrankungen des Bauchraumes insbesondere der Behandlung von Tumorerkrankungen gemeinsam mit den Internistischen Kliniken.

Das Darmkrebszentrum am Städtischen Krankenhaus Kiel ist erfolgreich von der Deutschen Krebsgesellschaft 2014 zertifiziert wurde. Dieses stellt eine interdisziplinäre, leitliniengerechte, qualifizierte und extern kontrollierte Qualität der Behandlung für unsere Patienten sicher.

Im Bereich der Unfallchirurgie ist die Mobilisation und Reintegration von älteren Patienten nach Unfällen oder Operationen ein Hauptanliegen. Diese Patienten werden auf unserer chirurgischen Station gemeinsam mit der Kollegen der Geriatrie von Anfang an interdisziplinär betreut. Selbstverständlich werden in der Unfallchirurgie auch alle andern Unfälle und Arbeitsunfälle versorgt (D- Arzt Verfahren).

Das Ziel unseres Teams ist es, unseren Patienten durch eine moderne Diagnostik und chirurgische Therapie mit hohem Qualitätsanspruch zu helfen. Dabei sind umfangreiche offene Information in persönlichen Gesprächen, die Organisation von Maßnahmen zur Sicherstellung der nachstationären Behandlung sowie die Kooperation mit ihren Hausärzten für uns selbstverständlich.

Die Chirurgie in Zahlen

Unsere Zahlen 2016:

  • Mehr als 12.000 Patientenkontakte in der Chirurgischen Ambulanz
  • 3.385 stationäre Fälle
  • 579 ambulante Operationen
  • 3706 stationäre Operationen
  • 552 laparoskopische Gallenblasenentfernungen
  • 319 laparoskopische Blinddarmentfernungen
  • 167 Leistenbruchoperationen
  • > 500 Operationen bei Tumorerkrankungen des Bauchraumes
  • 105 Darmkrebsoperationen (Darmkrebszentrum)
Leistungsspektrum keyboard_arrow_down

Unsere operativen Kern- Kompetenzen in der Allgemeinen Chirurgie und Viszeralchirurgie:

  • Onkologische Resektionen bei Tumoren des gesamten Magen-Darm-Traktes inklusiveBauchspeicheldrüsen und Leber Operationen (laparoskopische und offene Verfahren)
  • Laparoskopische Operationen der Gallenblase
  • Laparoskopische Behandlung der Appendizitis (Kinder und Erwachsene)
  • Laparoskopische Operationen bei Erkrankungen des Thorax
  • Hernienversorgung mit laparoskopischen und offenen Verfahren
  • Behandlung von abdominalen Notfällen mit laparoskopischen und offenen Verfahren Ambulante Operationen (Port- Katheter, Leisten- und Nabelhernien, u. a.)
  • Wund- und Stoma-Management und Versorgung

Zertifiziertes Darmkrebszentrum (nach DKG)

Viszeralmedizinisches Zentrum des SKK

Unsere operativen Kern-Kompetenzen in der Unfallchirurgie sind:

  • Alterstraumatologie
  • Kindertraumatologie
  • Kinderorthopädie mit Diagnostik sowie Versorgung von angeborenen sowie erworbenen Fehlbildungen einschließlich:
    • Klumpfußbehandlung nach Ponseti
    • Posttraumatischen Wachstumsstörungen
  • Handchirurgie
  • Gelenkchirurgie einschließlich Frakturprothetik des Hüft- und Schultergelenkes
  • Berufsgenossenschaftliche Behandlung
  • Schwerverletztenversorgung nach ATLS -Standard

Interdisziplinäre Alterstraumatologische Station CH3/G5

Details zum Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der Klinik ist neben unseren Schwerpunkten weit gefächert. Durch innovative Techniken, neue Methoden und Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Rotationen, Fort- und Weiterbildungen wird es beständig erweitert.

Ein großer Teil der Operationen kann minimalinvasiv, d. h. mittels kleiner operativer Zugänge durchgeführt werden.

Wenn medizinische Gründe gegen eine minimalinvasive Operation sprechen, erfolgen die Operationen konventionell offen (mittels Schnitt).

Wenn Sie erfahren möchten, ob wir eine spezielle von Ihnen gewünschte Operation oder Operationsmethode anwenden, die Sie in der untenstehenden Auswahlliste nicht finden, können Sie dies gerne über unser Sekretariat erfragen.

Operationen, die, wenn es der Gesundheitszustand zulässt, in unserer Klinik in der Regel ambulant durchgeführt werden, sind:

  • Leistenhernienoperation (Schnittoperation oder minimalinvasive Operation)
  • Nabelhernienoperation (Schnittoperation oder minimalinvasive Operation)
  • Port-Katheter-Implantation für Chemotherapie
  • Anlage von Dialysekathetern
  • Lymphknotenentnahmen (Hals, Achselhöhle, Leiste)
  • Handchirurgische Operationen
  • Materialentfernungen nach Knochenbrüchen
  • Entfernungen von Haut- und Weichteilveränderungen

Nach Vorstellung in der Ambulanz und nach Absprache können auch andere Operationen ambulant durchgeführt werden, wenn dies aus unserer Sicht medizinisch verantwortbar ist.

Allgemeine Chirurgie

Die Allgemeine Chirurgie beinhaltet eine Reihe von operativen Eingriffen, die nicht im Bauchraum liegende Organe betreffen.

Operationen aus dem Bereich der Allgemeinen Chirurgie unseres Hauses sind:

  • Operationen bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen
  • Weichteiloperationen
  • Lymphknotenentfernungen
  • Amputationen
  • Operationen bei diabetischen Füßen
  • Proktologische Operationen (Abszesse, Fisteln)

Bauchspeicheldrüsenoperationen

Bei folgenden Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) werden in unserem Haus regelmäßig Operationen durchgeführt:

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
  • Bauchspeicheldrüsentumoren (gutartig)
  • Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
  • Zysten der Bauchspeicheldrüse (Pankreas-Zysten)
  • Bauchspeicheldrüsenverletzungen

Darmchirurgie

Eine Reihe entzündlicher Erkrankungen des Darmes, aber auch Tumoren  erfordern eine chirurgische Behandlung.

Eine der Haupterkrankungen aus diesem Bereich ist die Sigmadivertikulitis (Ausstülpungen im Bereich des S-förmigen Darmes). Diese Krankheit ist eine der am häufigsten behandelten Diagnosen in unserer Klinik (vgl. Qualitätsbericht).

Die Operation bei dieser Erkrankung kann fast immer mittels der minimalinvasiven Technik (Schlüssellochchirurgie) durchgeführt werden.

Dies gilt auch für eine Reihe weiterer Operationen bei anderen untenstehenden Erkrankungen des Darmes, die bei uns regelhaft therapiert werden.

Dünndarmerkrankungen

  • Morbus Crohn
  • Darmverschluss
  • Gutartige Tumore des Dünndarms
  • Bösartiger Tumor des Dünndarms (Karzinom)
  • Dünndarmverwachsungen
  • Fehlbildungen des Dünndarms

Dickdarmerkrankungen

  • Darmkrebs (Colon-Karzinom)
  • Colitis ulcerosa
  • Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)
  • Morbus Crohn
  • Divertikulitis (Entzündungen meist im S-förmigen Darm/Sigma)
  • Durchblutungsstörungen
  • Blutungen

Erkrankungen des Enddarmes (Rektum)

  • Enddarmkrebs (Rektum-Karzinom)
  • Gutartiger Tumor des Enddarmes
  • Enddarmvorfall
  • Entzündliche Erkrankungen des Enddarmes

Schilddrüsen-/Nebenschilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenerkrankungen und Erkrankungen der Nebenschilddrüse:

  • Gutartige Schilddrüsenvergrößerung (Struma, Zysten)
  • Schilddrüsenüberfunktionen
  • Bösartige Schilddrüsenerkrankungen
  • Lymphknotenabsiedlungen von Schilddrüsentumoren
  • Überfunktion der Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen)

Alle Operationen erfolgen mit intraoperativer Nutzung eines Nervenstimulationsgerätes, um die Stimmbandnerven zu schonen.

Nebennierenchirurgie

Erkrankungen der Nebennieren

  • Hormonproduzierende Nebennierentumore (Phäochromozytom, M. Conn, M. Cushing)
  • Nicht hormonproduzierende Tumoren der Nebenniere
  • Bösartige Nebennierentumoren

Gallenblasen-/Gallenwegs-Chirurgie

Akute Entzündungen der Gallenblase sowie Beschwerden durch Gallensteine (Koliken, Oberbauchschmerzen) erfordern die Entfernung der Gallenblase.

Wir führen jährlich über 400 dieser Operationen mittels minimalinvasiver Technik durch. Die Ergebnisse der Operationen werden über die Bundesweite Qualitätssicherung BQS erfasst und können in unserem Qualitätsbericht nachgelesen werden.

Erkrankungen der Galle und der Gallenwege:

  • Gallenblasensteine
  • Gallengangssteine
  • Akute Gallenblasenentzündung
  • Chronische Gallenblasenentzündung
  • Gallengangstumore
  • Gallenblasentumore

Gefäßchirurgie

Die Gefäßchirurgie ist ein großer eigener Fachbereich der Chirurgie. In unserer Klinik führen wir folgende Operationen aus diesem Bereich durch:

  • Anlage von Dialyseshunts
  • Implantation von Dialysekathetern
  • Implantationen von CAPD-Kathetern zur Bauchfelldialyse
  • Implantationen von Port-Systemen zur Ernährungs- und/oder Chemotherapie
  • Weitere Eingriffe nach Absprache

Hernien (Eingeweidebrüche)

Neben Leistenbrüchen, die in unserer Klinik entweder durch Schnitt oder minimalinvasiv behandelt werden, gibt es eine Reihe anderer Bereiche der Bauchwand, an der Brüche auftreten können. Häufig sind dies angeborene oder erworbene Brüche im Bereich des Nabels oder im Oberbauch, die bei Beschwerden und Einklemmungsgefahr operativ versorgt werden müssen.

Auch können in der Folge großer Bauchoperationen Brüche im Bereich der Narben auftreten, so dass die Eingeweide vorfallen. Um diese zu verschließen, werden verschiedene Techniken eingesetzt. Dazu gehört in der Regel die Implantation eines nicht auflösbaren Kunststoffnetzes, das die Bauchwand verstärkt.

Wir versorgen Eingeweidebrüche in sämtlichen Lokalisationen und Ausdehnungen. Mögliche Lokalisationen von Eingeweidebrüchen (Hernien):

  • Leistenregion: Leisten und Schenkelhernien
  • Nabel
  • oberhalb des Nabels (epigastrische Hernien)
  • Narbe nach Bauchoperation
  • Narbe nach Nierenoperation
  • im Bereich eines künstlichen Darmausganges
  • im Bereich eines künstlichen Urinausganges

Kinderchirurgie

Kinder, die operiert werden müssen, werden in der Kinderklinik auf einer kindgerechten Station durch Chirurgen und parallel durch die Kinderärzte des Hauses betreut. Durch diese enge Kooperation wird sichergestellt, dass jede Erkrankung kindgerecht nach den aktuellen Therapieprinzipien behandelt wird.

In Zusammenarbeit mit den Ärzten der Kinderklinik (Station PA3) und den internistischen Kliniken bieten wir ein breites Spektrum an Diagnostik und Therapieverfahren mit Schwerpunkten in der Unfallchirurgie und der Bauchchirurgie an.

Gerade bei Kindern sind wir bemüht, den Krankenhausaufenthalt möglichst kurz zu halten, und führen die Eingriffe, wenn es verantwortbar ist, ambulant durch. Eltern kleinerer Kinder können selbstverständlich ebenfalls stationär mit aufgenommen werden und somit ihr Kind stets begleiten.

Die häufigsten von uns durchgeführten Eingriffe bei Kindern sind:

  • Blinddarmoperationen
  • Leistenbruchoperationen
  • Operationen bei Haut- und Weichteilerkrankungen
  • Operative und nichtoperative Behandlung von Knochenbrüchen
  • Umfangreiche chirurgische, ambulante Notfallbehandlungen

Leberchirurgie

Die Leber ist das zentrale Organ des gesamten Stoffwechsels und im rechten Oberbauch gelegen. Es gibt eine Reihe von Erkrankungen der Leber selbst, aber aufgrund ihrer Filterfunktion ist sie auch häufig von anderen Erkrankungen mitbetroffen. Insbesondere bei Tumorerkrankungen an anderen Organen können Absiedlungen in der Leber (Metastasen) auftreten.

Wir führen bei folgenden Erkrankungen operative Behandlungen durch:

  • Lebertumoren
  • Leberzysten
  • Lebermetastasen
  • Leberverletzungen

Magenchirurgie

Entzündliche Magenerkrankungen können heute häufig allein durch medikamentöse Therapie geheilt werden. Operative Eingriffe am Magen sind bei Entzündungen oder Geschwüren nur noch notwendig, wenn Komplikationen eintreten.

Deshalb erfolgen die meisten operativen Eingriffe aufgrund von gutartigen oder bösartigen Tumoren des Magens. Dabei kann ein Teil der Eingriffe, insbesondere bei gutartigen Erkrankungen mit minimalinvasiver Operationstechnik, häufig in Kombination mit einer intraoperativen Magenspiegelung, erfolgen.

Wir führen die operative Behandlung bei folgenden Magenerkrankungen durch:

  • Gutartige Magentumore
  • Magenkarzinom
  • Magengeschwüre
  • Reflux-Beschwerden
  • Zwerchfellbrüche
  • Blutungen im Magen und Zwölffingerdarm

Thoraxchirurgie

Der Brustkorb (Thorax) umschließt die Brusthöhle, die vom Rippenfell ausgekleidet wird. In dieser befinden sich die Lungenflügel, das Herz und die großen Gefäße im Mittelfellraum.

Eine Reihe von Erkrankungen in diesem Bereich kann mittels Spiegelung minimalinvasiv behandelt werden (Thorakoskopie).

Operativ behandelt werden in unserer Klinik folgende Erkrankungen des Rippenfells (Pleura) und der Lunge:

  • Maligner Pleuraerguss (Lungenwasser)
  • Gutartiger Pleuraerguss
  • Infektionen der Brusthöhle
  • Pneumothorax (Lungenkollaps, spontan aufgetreten oder durch Verletzung)
  • Verklebungen der Lunge
  • Probeentnahmen zur Diagnosesicherung

Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie in unserem Haus bietet operative oder konservative Frakturenversorgung (Bruchversorgung) und die Versorgung der umgebenden Weichteile im Bereich:

  • Hand
  • Unterarm
  • Oberarm
  • Schulter
  • Fuß
  • Sprunggelenk
  • Unterschenkel
  • Oberschenkel
  • Schenkelhals
  • Becken
  • Wirbelsäule

Im Bereich der Handchirurgie erfolgt die Versorgung von folgenden Erkrankungen:

  • Kahnbeinfraktur
  • „Skidaumen” (Seitenbandverletzungen)
  • „Schnellende Finger“
  • Verletzungen der Streck- und Beugesehnen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Ulnaris-Rinnen Syndrom
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Infektionen
  • Verletzungen

Wundbehandlung

Die Behandlung von Verletzungen der Haut (Wunden) an allen Bereichen des Körpers erfordert je nach Befund, Ursache und Ausdehnung unterschiedliche Maßnahmen.

Wir legen großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen, um jedem Patienten die für ihn beste Therapieoption anbieten zu können. Dabei helfen uns aktuelle Erkenntnisse der modernen Wundtherapie.

Es sind in allen Kliniken unseres Hauses fortgebildete Pflegekräfte tätig (sogenannte „Wundmanager“), die unsere ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen.

Insbesondere bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom ist in den letzten Jahren ein Erhalt von Gliedmaßen viel häufiger möglich geworden.

Durch Einsatz der Vakuumtherapie können zudem viele Wundheilungen verkürzt werden.

Chirurgische Ambulanz keyboard_arrow_down

Die Chirurgische Ambulanz befindet sich zentral im Erdgeschoss des Haupthauses (Haus 8, Eingang Chemnitzstraße).

In diesem Funktionsbereich haben Sie als Patient in der Regel den ersten Kontakt mit unserer Klinik, den hier behandeln wir 24 h täglich alle Notfallpatienten (siehe Notfälle) aber auch alle Patienten, die für geplante Operationen zu uns kommen. Dabei arbeiten wir in der Diagnostik und Therapie eng mit den übrigen Fachdisziplinen zusammen. Bei unklaren Fragestellungen können unsere Patienten vor Ort weiteren Spezialisten der anderen Kliniken vorgestellt werden.

Einweisung/Zuweisungen durch den Hausarzt oder Fachärzte:

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir um vorherige telefonische Terminabsprache unter Tel.: 0431 1697-3120.

Sollte dies nicht möglich sein, melden Sie sich bitte persönlich Montag- Freitag zwischen 09:00 und 12:00 Uhr in unserer Ambulanz.Hier wird nach ausführlichem Gespräch und Untersuchungen entschieden, welches Therapiekonzept für Sie geeignet ist. Sollte bei Ihnen ein operativer Eingriff vorgenommen werden, können Sie sich mit beigefügtem Flyer OP-Vorbereitung vorab informieren.

Wir bitten Sie, neben der Versicherungskarte und dem Impfpass, alle Befunde, die Ihnen mitgegeben wurden oder die Sie selbst gesammelt haben, mitzubringen. Auch Befunde, Röntgenbilder oder Berichte aus zurückliegenden Behandlungen helfen uns, Ihre Krankenakte zu vervollständigen. Besonders die von Ihnen regelmäßig eingenommenen Medikamente würden wir dabei gerne erfragen.

Ablaufhinweise Ambulante Operation

Ambulanter Eingriff

Die Entscheidung, ob eine Operation ambulant durchgeführt werden kann, wird bei einer ambulanten Vorstellung in der Chirurgischen Ambulanz gefällt. Sie bezieht auch die Vorstellung und Einschätzung der Narkoseärzte mit ein.

Bei einer ambulanten Operation wird der Ablauf im Wesentlichen wie folgt aussehen:

Nach einer persönlichen Vorstellung in der Chirurgischen Ambulanz bekommen Sie, nach den notwendigen Voruntersuchungen, einen Termin für die ambulante Operation. Bei diesem Termin erfolgt auch das Aufklärungsgespräch mit dem Chirurgen und dem Narkosearzt. Am Tag vor der Operation müssen Sie in der Regel eine Spritze zur Verhütung einer Thrombose erhalten. Entweder werden Sie oder ein Angehöriger angeleitet, alternativ müssen Sie sich dafür in unserer Ambulanz vorstellen.

Am Operationstag kommen Sie um 07:00 Uhr nüchtern in unsere Chirurgische Ambulanz. Hier werden die Formalitäten erledigt. Danach werden Sie auf die zuständige Station geleitet. Dort erfolgen dann die für die Operation notwendigen Vorbereitungen (Haarentfernung mittels Clipping und Einnahme von Medikamenten). Zusätzlich wird sich spätestens dann die/der operierende Ärztin/Arzt vorstellen.

Sie werden dann im Bett in den Operationsbereich gebracht. Die Operation findet in der Regel am Vormittag statt. Anschließend werden Sie im Aufwachraum für einige Zeit überwacht, bevor Sie auf die Station zurückverlegt werden. Am späten Nachmittag kommt die Ärztin/der Arzt zur Visite und legt den Entlassungszeitpunkt nach Rücksprache mit der Narkoseabteilung fest. In der Regel werden Sie am Abend des Operationstages entlassen.

Lassen Sie sich grundsätzlich von Verwandten oder Bekannten nach Hause bringen. Wichtig ist ebenfalls, dass Sie in der Nacht nach der Operation nicht alleine in Ihrer Wohnung sind. Es kann selten zu Unwohlsein, Blutungen oder Schmerzen kommen. Bei solchen medizinischen Problemen stellen Sie sich bitte zügig in der Chirurgischen Ambulanz vor. Bei Fragen können Sie uns unter Tel.: 0431 1697-3120 erreichen.

Ablaufhinweise Stationäre Operation

Stationärer Eingriff

Jeder Krankenhausaufenthalt in der Chirurgie unseres Hauses beginnt mit der Vorstellung in einer unserer Ambulanzen. Hier finden zunächst ein Aufnahmegespräch und eine körperliche Untersuchung statt. Anschließend werden erforderliche Untersuchungen (Laboruntersuchungen des Blutes, Ultraschall, EKG oder Röntgen) durchgeführt.

Sollte eine Operation notwendig sein, werden hier die Art und die Folgen sowie das Risiko des Eingriffes mit Ihnen besprochen. Wir werden bemüht sein, Ihnen alle Fragen zu beantworten, damit Sie gut informiert Ihr Einverständnis zur Operation erteilen können. Nach Möglichkeit und bei geplanter Nüchternaufnahme am Operationstag erfolgt auch schon das Vorstellungsgespräch bei den Narkoseärzten (Prämedikationsambulanz). Ist die Aufnahme einen Tag vor der geplanten OP oder früher, so wird das Narkosegespräch auf der Station durchgeführt.

Wenn Ihre Erkrankung dies zulässt, werden wir einen Aufnahmetermin mit Ihnen besprechen, zu dem Sie bitte alle Unterlagen und den Einweisungsschein Ihres Hausarztes mitbringen. Zudem sollten Sie Ihre persönlichen Medikamente, alle Hilfsmittel (Brille, Hörgerät, Rollstuhl) und persönliche Gegenstände mitbringen. Bitte lassen Sie Wertgegenstände sowie Bargeld in größerem Umfang zu Hause, ggf. können wir die notwendigen Utensilien auf der Station im Tresor verwahren.

In Absprache mit Ihrem Hausarzt und uns sollten Sie bestimmte Medikamente (z. B. Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen) abgesetzt haben. Am Aufnahmetag werden wir Ihnen in der Chirurgischen Ambulanz Ihnen mit den vollständigen Unterlagen die Station zuweisen, wo Sie bereits von dem Pflegepersonal und Ärzten erwartet werden. Zu Ihrer telefonischen Erreichbarkeit können Sie im Erdgeschoss eine Telefonkarte erhalten, welche mit Bargeld aufgeladen werden kann und Ihnen das Telefonieren im Patientenzimmer ermöglicht. Das Benutzen von Radio und TV ist bei uns ohne Anmeldung kostenlos möglich.

Die weitere Betreuung vor und nach der Operation erfolgt dann auf der Chirurgischen Station oder der Intensivstation. Die Stationen planen dann auch alle weiteren Schritte bis zur Entlassung.

Team keyboard_arrow_down

Ilka Vogel

Prof. Dr. Ilka Vogel

Chefärztin
Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie

Uwe Krüger

Dr. Uwe Krüger

Vertreter der Chefärztin
Leitender Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie

Jens Drost

Dr. Jens Drost

Leiter der Unfallchirurgischen Abteilung
Facharzt für Chirurgie, Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
D-Arzt
Sportmedizin

Markus Ketelhut

Markus Ketelhut

Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie

Sandra Köhncke

Dr. Sandra Köhncke

Oberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinderorthopädie

Alexander Leins

Dr. Alexander Leins

Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Visceralchirurgie
Minimal-invasive Chirurgie

Idriz Merdzanic

Idriz Merdzanic

Oberarzt
Facharzt für Chirurgie, Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie

Matti Petersen

Dr. Matti Petersen

Oberarzt
Facharzt für Viszeralchirurgie

Barbara Sakewitz

Dr. med. Barbara Sakewitz

Oberärztin
Fachärztin für Chirurgie und Visceralchirurgie

Götz Weber

Götz Weber

Oberarzt
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie
Minimal-invasive Chirurgie

Fachärzte

Bettina Scharpenberg

Dr. med. Katja Christina Ullrich

Dr. med. Holger Held

Dr. med. Norbert Jaeger

Dr. med. Heiko Lindemann

Michael Muuß

Dr. med. Miriam Pätzold

Dr. Andrea Pollex

Dr. med. Sabine Reinhold

Steffi Schäfers

Birte Tassoulis

Veronika Wichmann

Assistenzärzte

Lars Scheffel

Dr. Julia Ahrens

Kayhan Bas

Dr. med. Katrin Auerbach-Heber

Felicitas Frettlöh

Jessica Mrazek

Maike Ott

Ragna Reddi

Julia Seifert

Team Pflege keyboard_arrow_down

Die Teams der Stationen CH 1, CH 2 und CH 3/G5 begleiten Sie während Ihres Aufenthalts in unserem Hause und unterstützen Sie bei allen Aktivitäten, die Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht eigenständig ausführen können. Gemeinsam mit Ihnen, gern auch mit Ihren Angehörigen, fördern, sichern und unterstützen wir ihre Selbstständigkeit. Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit interdisziplinären Teams z. B. aus Physiotherapeuten (Krankengymnasten), Wundexperten, Stomatherapeuten (Spezialisten für künstliche Darmausgänge), Pflegediagnostikerin im Fallmanagement, unserem Sozialdienst und den Klinikseelsorgern.

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Verständnis für Ihre individuelle Situation stehen für uns an erster Stelle. Durch berufliche Qualifikation und regelmäßige Fortbildungen sind wir fachlich auf dem neuesten Stand.

Zusätzlich haben wir eine Reihe von ausgebildeten Experten für:

Wundmanagement/Stomatherapie

Fachlich hoch qualifizierte Unterstützung hilft Ihnen beim Umgang mit einem notwendig gewordenen Stoma. Der Einsatz von neuesten Erkenntnissen der Wundtherapie ermöglicht eine schnelle und sichere Heilung auch von komplizierten Wunden.

Ansprechpartnerin:

Katja Boyens
Tel.: 0431 1697-1611 (Mo- Fr : 07:30-13:45 Uhr)

Pflegediagnostiker im Fallmanagement

Die Zunahme an komplexen Versorgungsstrukturen und die daraus resultierenden organisatorischen Anforderungen zur Sicherstellung nachstationärer Leistungen, erfordern eine umfassende Analyse ihrer individuellen Situation.

Ziel ist es gemeinsam mit Ihnen und ihren Angehörigen/Vertrauten einen Versorgungs-/Unterstützungsbedarf zu ermitteln und über den Krankenhausaufenthalt hinaus zu organisieren und zu koordinieren.

Kontakt: Mo – Do: 07:00-15:30 Uhr; Frei: 07:00-14:00 Uhr

Ansprechpartnerin:

Astrid Remuhs
Tel.: 0431 1697-1333
Mo-Fr. von 06:45-15:00 Uhr

E-Mail: astrid.remuhs@krankenhaus-kiel.de

Onkologische Fachpflege:
Martin Hackländer
Tel: 0431 1697-1610 über Station CH1 zu erreichen

Das Leitungsteam:

Marco Eggert
Bereichsleitung Chirurgie und interdisziplinäre Aufnahme
Tel.: 0431 1697-3610
E-Mail: marco.eggert@krankenhaus-kiel.de

Henning Callsen
Teamleitung Station CH 1
Tel.: 0431 1697-1610
Fax: 0431 1697 -1613

Marc Lützen
Teamleitung Station CH 2
Tel.: 0431 1697-1620
Fax: 0431 1697 -1623

Kerstin Blohm
Teamleitung Station CH 3 / G5
Tel.: 0431 1697-1630 / 1697-1633
Fax: 0431 1697-1631

Sprechstunde keyboard_arrow_down

NOTFALLSPRECHSTUNDE: 24h täglich in der Chirurgischen Ambulanz

Sprechstunden Allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Viszeralchirurgie:

Sprechstunde für geplante Patienten (Elektiv-Sprechstunde):
Mo-Fr (08:00-13:00) nach telefonischer Absprache unter 0431 1697-3120

Wundsprechstunde/Stomasprechstunde
Mo-Fr nach telefonischer Absprache unter 0431 1697-3120

Privatsprechstunde Prof. Dr. I. Vogel:
Mo-Fr nach telefonischer Absprache über das Sekretariat
Tel.: 0431 1697-1601 (07:00-13:00 Uhr)

Sprechstunden Unfallchirurgie:

Berufsgenossenschaft-Sprechstunde
Mo-Fr nach telefonischer Absprache unter 0431 1697-3120

Traumatologische Problemsprechstunde
Mo, Di, Do, Fr nach telefonischer Absprache unter 0431 1697-3120

Kindertraumatologische/orthopädische Sprechstunde
Mo-Fr nach telefonischer Absprache unter 0431 1697-3120

Privatsprechstunde Dr. Drost:
Mo-Fr nach telefonischer Absprache über das Sekretariat
Tel.: 0431 1697-1697 (08:00-15:00)

Information für Ärzte keyboard_arrow_down

Wir wünschen uns eine enge Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten unserer Patienten. Durch diese Zusammenarbeit können die Belastungen der Patienten reduziert werden und der stationäre Aufenthalt lässt sich verkürzen. Für alle Patienten ist die Chirurgische Ambulanz in unserem Hause immer die erste Anlaufstelle.

Wir möchten Sie bitten, für elektive Patienten einen Termin unter der Telefonnummer: 0431 1697-3120 zu vereinbaren und den Patienten neben der Überweisung/Einweisung zu diesem Termin die relevanten Unterlagen mitzugeben, oder uns diese unter 0431 1697-3116 zu faxen.

Privatpatienten mit Chefarztbehandlung und Patienten mit stationärer Zusatzversicherung für Wahlleistungen melden Sie bitte über das Sekretariat Prof. Dr. med. I. Vogel oder Dr. med. J. Drost für Termine in der jeweiligen Privatsprechstunde an.

In der Ambulanz werden wir die Indikation und die Dringlichkeit für den anstehenden Eingriff festlegen und mit dem Patienten den Termin planen. Wenn möglich werden die Eingriffe als ambulante Operation geplant. Mittels Kurzbrief oder auch telefonisch oder per Fax werden wir dann das weitere Prozedere mit Ihnen abstimmen. In der Regel erfolgt die Aufnahme entweder nüchtern am OP-Tag oder am Vortag. Sollte noch eine stationäre Diagnostik nötig sein, kann die Aufnahme auch einige Tage vor dem Operationstermin erforderlich sein.

In Notfällen oder bei ärztlichen Rückfragen oder Befundweitergaben ist unter der Telefonnummer 0431 1697-1666 Tag und Nacht ein Facharzt unserer Abteilung direkt zu erreichen. Selbstverständlich können Sie sich bei Fragen, Problemen oder Unklarheiten auch über das Sekretariat an die Chefärztin Prof. Dr. I. Vogel unter 0431 1697-1601 oder per E-Mail (chirurgie@krankenhaus–kiel.de) wenden.

Tumorkonferenz des SKK:

Selbstverständlich können Sie auch an unserer Tumorkonferenz teilnehmen und Ihre Patienten vorstellen. Sie findet jeden Donnerstag um 14:00 Uhr statt. Sie könen uns die Unterlagen Ihres Patienten zusenden oder persönlich kommen. Melden Sie sich bitte über das Sekretariat der Chirurgie unter 0431-1607-1600 oder Fax: -1602 an.

Weiterbildung für Ärzte keyboard_arrow_down

Das Weiterbildungsprogramm der Chirurgie:

In der Chirurgischen Klinik des SKK können wir folgende Weiterbildungen nach der Weiterbildungsordnung (Schleswig- Holstein) anbieten:

  • Basisweiterbildung Chirurgie (common trunk) (24 Monate, volle Weiterbildungsbefugnis)
  • Facharzt für Visceralchirurgie (48 Monate, volle Weiterbildungsbefugnis)
  • Facharzt für Allgemeine Chirurgie (48 Monate, volle Weiterbildungsbefugnis)
  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (48 Monate, volle Weiterbildungsbefugnis)
  • Zusatz- Weiterbildung Spezielle Visceralchirugie (24 Monate)

Die obengenannten Weiterbildungsbefugnisse in unserem Hause bestehen in allen Bereichen als Teamweiterbildungen der Chefärztin mit den jeweils bereichsverantwortlichen Oberärzten.

In der Klinik besteht eine breite Basis für eine praxisbezogene chirurgische Ausbildung inklusive Teilen der Kinderchirurgie. Bei ausgewiesener Expertise auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie bieten wir die Möglichkeit zum Erlernen modernster chirurgischer Operationstechniken.

Es finden interdisziplinäre Weiterbildungsveranstaltungen unter Leitung der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie sowie der Unfallchirurgie statt. Die Möglichkeit zur Teilnahme an externen Weiterbildungen und Kongressen auf der Basis von Weiterbildungsfreistellungen wird jedem Mitarbeiter eingeräumt. Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an operativen Trainingskursen.

Auf der Basis der konstant hohen Operationszahlen der Klinik, des sehr breiten Operationsspektrums und der engen Kooperation mit den anderen Kliniken unseres Hauses ist gewährleistet, die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein- als auch 2 Jahre Weiterbildung zum Facharzt für Viszeralchirurgie innerhalb der Mindestweiterbildungszeit an einem modernen und spezialisierten Haus ohne Wechsel des Krankenhauses zu absolvieren.

Im Folgenden wird eine kurze Übersicht über die strukturierte Gliederung der Facharztweiterbildung an unserer Klinik auf der Grundlage der aktuellen Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein gegeben.

Common trunk (24 Monate):

Erlernen der Grundlagen der chirurgischen Stationstätigkeit(z. B. stationäre Aufnahme von Patienten, Operationsaufklärungen, prä- und postoperative Versorgung der Patienten, Durchführung von Verbandswechseln auf Basis der modernen Wundversorgung und Erstellung von Entlassungsepikrisen).

Rotationen in die chirurgische Ambulanz (Notfallaufnahme) zum Erlernen der Grundlagen der chirurgischen Akutdiagnostik (z. B. bei akutem Abdomen und Frakturen) und der erforderlichen Therapie (z. B. chirurgische Wundversorgung und konservative Frakturbehandlung, einschließlich geschlossener Repositionen von Frakturen). Durchführung kleinerer allgemeinchirurgischer konventioneller Eingriffe (z. B. operative Versorgung von Abszessen, operative Behandlung von Nabel- und Leistenhernien sowie die laparoskopische und konventionelle Appendektomie) als auch Assistenz bei komplexen viszeralchirurgischen Operationen.

Rotation für 6 Monate in die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, welche die volle Weiterbildungsermächtigung besitzt, zum Erlernen der Grundkenntnisse der Anästhesiologie und chirurgischen Intensivtherapie. Versorgung der in der Kinderklinik integrierten stationär und ambulant behandelten allgemeinchirurgischen und unfallchirurgisch-orthopädischen Patienten (z.B. Blinddarmoperationen, Leistenbruchoperationen, Operation bei Pylorusstenose, Operationen bei Haut- und Weichteilerkrankungen, Operative und nichtoperative Behandlung von Knochenbrüchen Umfangreiche chirurgische, ambulante Notfallbehandlungen) Erweiterung des konventionellen Operationsspektrums sowie Beginn der Ausbildung in der Durchführung einfacher laparoskopischer Eingriffe (wie z. B. laparoskopische Appendektomie und Cholezystektomie)

Möglichkeit zum Erwerb der Fachkunde im Strahlenschutz als Voraussetzung für die selbständige Anmeldung radiologischer Diagnostikverfahren sowie Möglichkeit zum Erlernen der Sonographie zur Diagnostik chirurgischer Krankheitsbilder.

Facharztweiterbildung Allgemeine Chirurgie, Viszeralchirurgie

Die folgenden 4 Weiterbildungsjahre:

Im stationären Bereich haben in dieser Zeit der Erwerb von Kenntnissen im Komplikationsmanagement als auch der Erwerb fundierten Wissens in Bezug auf Operationsstrategien und die Möglichkeiten der neoadjuvanten und adjuvanten Radio-Chemotherapie hohe Priorität.
Darüber hinaus werden Kenntnisse zu Diagnostik und Therapie komplexer chirurgischer Krankheitsbilder vertieft.

Operativ erfolgt ein schrittweises Heranführen an anspruchsvollere Operationen. Das Erlernen von Anastomosentechniken und die Erweiterung des Operationsspektrums bis hin zur Durchführung von komplexeren Eingriffen am Gastrointestinaltrakt (z. B. Eingriffe am Magen, Dünndarm und Kolorektum) als auch in der endokrinen Chirurgie stehen im Vordergrund.

Zusätzlich werden die Fertigkeiten in der Durchführung laparoskopischer Operationen (z. B. laparoskopische Hernienversorgung und Darmresektionen) trainiert.
Parallel dazu erfolgt die Festigung der Kenntnisse in der chirurgischen Assistenz, so dass 1. Assistenzen auch bei hochkomplexen operativen Eingriffen (z.B. Pankreasresektionen) sicher durchgeführt werden können.

Facharztweiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie

Des Weiteren bietet die integrierte Klinik für Orthopädie und Unfall- Chirurgie, Hand- und Kinderorthopädie unter der Leitung von Dr. Jens Drost die Erlernung der für die Weiterbildung notwendigen traumatologischen Diagnostik und konservativen sowie operativen Therapieverfahren (z. B. Osteosynthesen an Gelenken und langen Röhrenknochen) auf der Basis einer 22 Betten Station.

Zusatz- Weiterbildung Spezielle Viszeralchirugie:

Im Anschluss an die Facharztweiterbildung Viszeralchirurgie kann die Zusatz- Weiterbildung Spezielle Viszeralchirurgie in unserem Hause für 24 Monate erfolgen. Die komplexeren Eingriffe der Viszeralchirurgie können unter Anleitung von erfahren Viszeralchirurgen durchgeführt werden. Um die restlichen Qualifikationen zu erlernen besteht die Möglichkeit der Rotation in andere Kliniken.

Notfälle keyboard_arrow_down

Bei Auftreten einer Notfallsituation oder im Falle eines Unfalls steht Ihnen die Chirurgische Ambulanz (Tel.: 0431 1697-3120) unseres Hauses 24 Stunden, also Tag und Nacht, zur Verfügung.

Für alle gesetzlich versicherten Patienten ist aber zunächst die Bereitschaftsambulanz der niedergelassenen Ärzte in unserem Hause aufzusuchen, wenn diese geöffnet hat. Diese befindet sich im Erdgeschoss, Eingang Chemnitzstraße.

Die Bereitschaftsambulanz ist zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet:

Montag, Dienstag, Donnerstag, 19:00-23:00 Uhr Allgemeinmedizin, 19:00-21:00 Uhr Kinderheilkunde

Mittwoch, 17:00-23:00 Uhr Allgemeinmedizin, 17:00-21:00 Uhr Kinderheilkunde

Freitag, 17:00-23:00 Uhr Allgemeinmedizin, 19:00-21:00 Uhr Kinderheilkunde

Wochenende und feiertags, 09:00-23:00 Uhr Allgemeinmedizin, 10:00-15:00 Uhr Kinderheilkunde 16:00-21:00 Uhr Kinderheilkunde

Bei speziellen chirurgischen Fragestellungen werden die Patienten von den dortigen Kollegen in unsere Ambulanz weitergeleitet.

Bei Arbeitsunfällen sollten Sie direkt die Chirurgische Ambulanz aufsuchen. Hier wird mit der Behandlung auch ein D-Arzt-Bericht aufgenommen. Wenn Sie nicht selbstständig kommen können, informieren Sie den Kieler Rettungsdienst über die Notfallnummer 112.

Wenn möglich bitten wir Sie Versicherungskarte, Impfpass, Medikamentenplan und vorherige Krankenunterlagen mitzubringen.