Auf dem Bild stehen Dr. Christian Timke, Dr. Ingrid Bobis, Dr. Tobias Ankermann und Prof. Bewig zusammen und schauen in die Kamera. Sie sind das interdisziplänere Leitungsteam des Mukoviszedoszentrums am Städtischen Krankenhaus in Kiel.
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Mukoviszidose-Zentrum: Spezialisierte Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Mukoviszidose ist eine chronische Erkrankung, die eine langfristige und individuell abgestimmte Behandlung erfordert. In unserem Mukoviszidose-Zentrum am Städtischen Krankenhaus Kiel begleiten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Mukoviszidose durch verschiedene Lebensphasen.

Unser Zentrum vereint die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die 4. Medizinische Klinik. Beide Bereiche sind Teil des Christiane Herzog Zentrums Nord und verfügen über eine PLUS-Zertifizierung für die Mukoviszidose-Versorgung.

Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche und Berufsgruppen können wir eine umfassende Versorgung an einem Standort anbieten – von der kindlichen Entwicklung über die Jugend bis ins Erwachsenenalter.

Unser Ziel ist es, medizinische Expertise mit einer persönlichen und alltagsnahen Betreuung zu verbinden.

Ganzheitliche Betreuung an einem Standort

Mukoviszidose betrifft nicht nur die Lunge, sondern kann verschiedene Organe und Lebensbereiche beeinflussen. Deshalb ist eine Behandlung wichtig, bei der unterschiedliche Fachbereiche und Berufsgruppen eng zusammenarbeiten.

Eine besondere Stärke unseres Zentrums am Städtischen Krankenhaus Kiel sind die kurzen Wege und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die für die Behandlung wichtigen Fachbereiche befinden sich kompakt an einem Standort und können bei Bedarf direkt zusammenarbeiten.

Von der Kinder- und Jugendmedizin bis zur internistischen Versorgung im Erwachsenenalter profitieren unsere Patientinnen und Patienten von einer abgestimmten Behandlung.

Unser multiprofessionelles Team verbindet medizinische, pflegerische, physiotherapeutische, ernährungstherapeutische und psychosoziale Kompetenzen.

Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Beschwerden, sondern die gesamte Lebenssituation der Menschen, die wir betreuen.

Unsere Behandlung und Betreuung

Die Behandlung von Mukoviszidose besteht aus verschiedenen Bausteinen. Welche Maßnahmen notwendig sind, richtet sich nach dem individuellen Krankheitsverlauf, dem Alter und den persönlichen Bedürfnissen.

Regelmäßige Untersuchungen und Verlaufskontrollen

Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Behandlung entsprechend anzupassen. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle der Lungenfunktion, Laboruntersuchungen sowie weitere Untersuchungen, die im Rahmen der individuellen Versorgung erforderlich sind. Auch Ernährung, körperliche Leistungsfähigkeit und mögliche Begleiterkrankungen werden regelmäßig berücksichtigt.

Inhalation und Atemtherapie

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Reinigung der Atemwege. Inhalationen können dabei helfen, den zähen Schleim zu lösen und besser abzutransportieren. Unsere Patientinnen und Patienten erhalten Unterstützung dabei, ihre Inhalationstechnik richtig anzuwenden und die Behandlung möglichst gut in ihren Alltag zu integrieren.

Physiotherapie und Bewegung

Eine individuell angepasste Physiotherapie unterstützt die Atemwege und kann dabei helfen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auch Bewegung und Sport sind wichtige Bestandteile einer langfristigen Behandlung. Gemeinsam mit dem Behandlungsteam kann ein geeignetes Bewegungs- und Trainingsprogramm entwickelt werden.

Ernährung und Verdauung

Eine ausgewogene und individuell angepasste Ernährung spielt bei Mukoviszidose eine wichtige Rolle. Je nach Krankheitsverlauf kann eine besonders energiereiche Ernährung notwendig sein. Auch die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen werden regelmäßig berücksichtigt. Unsere Ernährungstherapie unterstützt Patientinnen und Patienten sowie Familien dabei, eine passende Ernährung zu finden und diese möglichst unkompliziert in den Alltag zu integrieren.

Medikamente und moderne Therapien

Je nach individuellem Krankheitsbild kommen unterschiedliche Medikamente zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Inhalationstherapien, Medikamente zur Behandlung von Infektionen und Enzympräparate zur Unterstützung der Verdauung.

Für viele Menschen mit bestimmten Veränderungen im CFTR-Gen kommen außerdem sogenannte CFTR-Modulatoren infrage. Diese Medikamente setzen direkt am zugrunde liegenden CFTR-Defekt an. Ob eine solche Behandlung geeignet ist, wird individuell geprüft.

Behandlung von Infektionen

Infektionen der Atemwege können bei Mukoviszidose eine besondere Bedeutung haben. Deshalb werden Beschwerden und mögliche Infektionen sorgfältig untersucht und entsprechend behandelt. Dabei arbeiten wir eng mit den notwendigen diagnostischen und therapeutischen Fachbereichen zusammen.

Psychosoziale Unterstützung

Eine chronische Erkrankung kann den Alltag, die Familie, Schule, Ausbildung, Beruf und persönliche Lebensplanung beeinflussen. Deshalb gehört auch die psychosoziale Betreuung zu einer umfassenden Mukoviszidose-Versorgung. Wir unterstützen unsere Patientinnen und Patienten dabei, mit den Herausforderungen der Erkrankung im Alltag umzugehen und möglichst selbstbestimmt zu leben.

Was unser Zentrum auszeichnet

PLUS-zertifizierte Mukoviszidose-Versorgung

Die Behandlung von Mukoviszidose stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Therapie und langfristige Betreuung. Unsere beiden Bereiche – Kinder- und Jugendmedizin sowie Erwachsenenmedizin – erfüllen die Anforderungen der PLUS-zertifizierten Mukoviszidose-Versorgung.

Die Zertifizierung steht für definierte Qualitätsstandards und eine spezialisierte, multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Mukoviszidose.

Für alle Altersgruppen

Unser Zentrum begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Lebensphase und unterstützen insbesondere auch den Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin.

Alles an einem Standort

Eine besondere Stärke des Städtischen Krankenhauses Kiel sind die kurzen Wege und die enge Zusammenarbeit der Fachbereiche. Die für die Behandlung erforderlichen medizinischen Kompetenzen befinden sich kompakt an einem Standort und können bei Bedarf direkt zusammenarbeiten.

Interdisziplinär und multiprofessionell

Mukoviszidose betrifft verschiedene Bereiche des Körpers und des täglichen Lebens. Deshalb arbeiten in unserem Zentrum unterschiedliche Berufsgruppen eng zusammen – unter anderem aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Ernährung und psychosozialer Betreuung.

Individuell abgestimmte Behandlung

Jeder Mensch mit Mukoviszidose hat einen individuellen Krankheitsverlauf. Deshalb werden Untersuchungen und Therapien regelmäßig überprüft und an die persönliche Situation angepasst.

Langfristige Begleitung

Mukoviszidose begleitet Menschen ein Leben lang. Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten deshalb kontinuierlich unterstützen – von der Kindheit über die Jugend bis ins Erwachsenenalter.

Kontakt und Terminvereinbarung

Sie möchten einen Termin in unserem Mukoviszidose-Zentrum vereinbaren oder haben Fragen zu unserer Behandlung?

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Häufige Fragen

Was ist Mukoviszidose?

Mukoviszidose, auch zystische Fibrose genannt, ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Durch Veränderungen im CFTR-Gen ist der Schleim im Körper besonders zäh. Dadurch können vor allem die Atemwege und die Verdauung beeinträchtigt werden.

Mukoviszidose ist eine chronische Erkrankung und erfordert eine langfristige medizinische Betreuung.

Wer kann im Mukoviszidose-Zentrum behandelt werden?

Unser Zentrum betreut Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Mukoviszidose.

Auch Menschen mit einem entsprechenden Verdacht können zur weiteren Diagnostik vorgestellt werden.

Wie häufig sind Kontrolltermine notwendig?

Die Häufigkeit der Termine richtet sich nach Alter, Krankheitsverlauf und individueller Behandlungssituation.

Gemeinsam mit dem Behandlungsteam wird festgelegt, welche Untersuchungen und Kontrollen erforderlich sind.

Welche Fachbereiche arbeiten im Mukoviszidose-Zentrum zusammen?

Die Mukoviszidose-Behandlung erfolgt interdisziplinär. Je nach individuellem Bedarf können unter anderem Medizin, Pflege, Physiotherapie, Ernährungstherapie und psychosoziale Betreuung beteiligt sein.

Durch die Lage am Städtischen Krankenhaus Kiel können weitere Fachbereiche bei Bedarf unkompliziert in die Behandlung einbezogen werden.

Was sollte ich zu einem Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie – soweit vorhanden – relevante medizinische Unterlagen, aktuelle Medikamentenpläne und Befunde mit. Bei Kindern und Jugendlichen können zusätzlich Unterlagen der bisherigen behandelnden Ärztinnen und Ärzte hilfreich sein. Welche Unterlagen konkret benötigt werden, können Sie bei der Terminvereinbarung erfragen.

Kann ich mich bei akuten Beschwerden an das Zentrum wenden?

Bei akuten Beschwerden sollten Sie sich an die mit Ihnen vereinbarten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wenden. Außerhalb der regulären Ambulanzzeiten stehen die entsprechenden Notfallstrukturen des Städtischen Krankenhauses Kiel zur Verfügung.

Bei lebensbedrohlichen Beschwerden wählen Sie bitte den Notruf 112.

Wir sind für Sie da

Maike Domeyer-Reinhardt

Sekretariat
dekorativ

Marion Tobaben und Julia Wieland

Sekretariat
Dr. med. Ingrid Bobis Oberärztin 4. Medizinische Klinik Städtisches Krankenhaus Kiel

Dr. med. Ingrid Bobis

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie

Dr. med. Christian Timke Oberarzt Kinderklinik und Jugendmedizin Städtisches Krankenhaus Kiel

Dr. med. Christian Timke

Oberarzt

Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neonatologie, Palliativmedizin

PD Dr. med. Tobias Ankermann Chefarzt Kinderklinik und Jugendmedizin Städtisches Krankenhaus Kiel

PD Dr. med. Tobias Ankermann

Chefarzt

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe, Pädiatrische Intensivmedizin, Allergologie, Kinderpneumologie

Prof. Dr. med. Burkhard Bewig Chefarzt 4. Medizinische Klinik Städtisches Krankenhaus Kiel

Prof. Dr. med. Burkhard Bewig

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Intensivmedizin, Infektiologie