Städtisches Krankenhaus Kiel: Unfallchirurgie hat Betrieb wieder aufgenommen - alle Besuchsverbote aufgehoben

Die Unfallchirurgie hat nach vorübergehender Abmeldung den Betrieb am Wochenende wiederaufgenommen. Drei unabhängige Infektionsgeschehen mit COVID 19 Ende Juli hatten nach in Kraft treten eines umfassenden Quarantäne- und Hygienekonzeptes zur häuslichen Isolation ärztlicher Mitarbeiter der Unfallchirurgie geführt, wobei davon keiner positiv auf COVID 19 getestet wurde. Darüber hinaus war der Mitarbeiterstab urlaubsbedingt reduziert.
Das Hygienekonzept des Städtischen hat sich hervorragend bewährt. Die Infektionsketten konnten durch das Hygieneteam in akribischer Recherche aller Kontaktpersonen und umfangreicher Test lückenlos abgearbeitet werden. So wurden in der Inkubationszeit des Virus, die immerhin bis zu 14 Tage beträgt, alle Kontakte regelmäßig getestet, auf wenigen Stationen wurde als Bestandteil des Hygienekonzeptes ein vorübergehendes Besuchsverbot ausgesprochen. Im Zuge der Testungen konnten sich auch Mitarbeiter, die keine K1 Kontakte waren, auf Wunsch testen lassen.
Im Städtischen werden positiv getestete Patienten umgehend isoliert und Mitarbeiter sofort in die häusliche Quarantäne geschickt. Mitarbeiter, Besucher und Patienten haben umfangreiche Hygieneregeln zu beachten, so dass das Infektionsrisiko bei Besuchern und Patienten gegen Null geht. Um möglich gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollten Patienten deshalb grundsätzlich vereinbarte Untersuchungstermine wahrnehmen.
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