Städtisches Krankenhaus Kiel sagt NEIN zu Rassismus

Mitarbeiter*innen des Städtischen Krankenhauses Kiel sowie Krankenhausleitung und Arbeitnehmervertreter *innen haben heute Mittag im Rahmen einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen gesetzt. Unter dem Motto „ Das Städtische Krankenhaus Kiel sagt NEIN zu Rassismus“ hat Geschäftsführer Dr. Roland Ventzke auf die Vielfältigkeit des Städtischen verwiesen und betont, dass die Kolleg*innen, die aus 70 Ländern im Städtischen arbeiten wichtig für die tägliche Patientenversorgung seien. Pflegedirektorin Sabine Schmidt ergänzte, „wir wollen bunt bleiben“, und seien auf Pflegekräfte mit Migrationshintergrund angewiesen, d.h. die Patientenversorgung ohne diese Kolleg*innen wäre schlichtweg nicht möglich. „Wir freuen uns über jeden weiteren Menschen, der uns bei unserer Arbeit unterstützt“. PD Dr. Sebastian Ullrich, Ärztlicher Direktor, dankte allen, die dem Aufruf zu dieser Protestaktion gefolgt sind.
Auslöser für die Aktionen sind die bekannt gewordenen Pläne rechtsradikaler Aktivisten und Politiker zur massenhaften Vertreibung von Ausländern und Deutschen mit Migrationshintergrund oder unerwünschten Ansichten. Der 6K Verbund, zu dem auch das Städtische Krankenhaus Kiel gehört, veranstaltet heute in Schleswig-Holstein verschiedene Aktionen um ein Zeichen für Demokratie, Rechtstaatlichkeit und eine vielfältige Gesellschaft zu setzen.
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