Radiologie Nuklearmedizin 1

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Verfahren

Die Nuklearmedizin (Szintigrafie) setzt radioaktive Stoffe, sogenannte Radionuklide, zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken ein. Im Körper verhalten sich Radionuklide ähnlich wie natürlich vorkommende Substanzen. Mithilfe eines speziellen Messgerätes wird beobachtet, wie sich diese Substanzen im Körper verteilen und um- oder abgebaut werden. So kann ermittelt werden, ob Organsysteme und Stoffwechselvorgänge richtig funktionieren. Krankhafte Veränderungen werden zum Teil viel früher als bei anderen Untersuchungen erkannt. Die Ganzkörperstrahlenbelastung der angebotenen Untersuchungen ist relativ gering (siehe Tabelle).

Untersuchungsbereiche

Die Nuklearmedizin wird meist für spezielle Fragestellungen eingesetzt. Die häufigsten nuklearmedizinischen Untersuchungen betreffen die Schilddrüse, das Skelett, das Herz, die Niere oder die Lunge.

Vorbereitung

Sollte eine besondere Vorbereitung notwendig sein, bekommen Sie bei Terminvergabe genauere Anweisungen. In der Regel ist keine Vorbereitung notwendig.

Dosisbeispiele (Erwachsene)  
   
Radon in Häusern 1,0 mSv/Jahr
Natürliche Strahlenbelastung in Deutschland 2,5 mSv/Jahr
Röntgenaufnahme der Lunge (1 Aufnahme) 0,02 mSv
5 Stunden Flugreise 0,03 mSv
20 Zigaretten rauchen 0,03 mSv
Mammografie (1 Aufnahme) 0,05 mSv
Nierenszintigrafie 0,5 mSv
Schilddrüsenszintigrafie 0,9 mSv
Lungenszintigrafie 1,2 mSv
Knochenszintigrafie 4,0 mSv
Herzkatheteruntersuchung 6,0 mSv
Computertomografie Brustraum/ Lunge 6,0 mSv
Computertomografie Bauchraum 6,0 mSv
mSv=Millisievert

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