Geriatrische Klinik

Bildschirmfoto 2011-06-29 um 14.01.59

Pflege

„So viel Hilfe wie nötig – so viel Selbstständigkeit wie möglich“

Alle Pflegemaßnahmen sind auf Rehabilitation ausgerichtet.

Die 3-jährig ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen wie auch Altenpfleger/innen sind dahingehend geschult, Einschränkungen, die von alltagsrelevanter Bedeutung sind, zu erkennen.

Beim älteren Menschen ist häufig eine gegenseitige Beeinflussung von multiplen Krankheiten und Einschränkungen zu beobachten.

Als Folge kann u. U. die Selbstpflegefähigkeit eingeschränkt sein und die Gefahr von Komplikationen wie z. B. Immobilität, eine drohende bleibende Behinderung, nimmt zu und der Verbleib in der gewohnten Umgebung kann gefährdet sein. Dann kann ein Rehabilitationsbedarf begründet sein.

Wann ist eine pflegerische Intervention notwendig?

Dazu erfassen die Pflegekräfte mittels eines vorgegebenen Verfahrens (u. a. über die Bereiche Bewegung/Mobilität, Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, aber auch Probleme bei der Medikamenteneinnahme/-versorgung, mögliche Gefahrenquellen in der Wohnung wie auch Verhaltensauffälligkeiten) die gesamte gesundheitliche Situation; erkennen die Wechselwirkungen zwischen multiplen chronischen Erkrankungen und Einschränkungen von Beginn an und leiten geeignete Maßnahmen ein, die sich zwischen Versorgung und Aktivierung bewegen.

Den MA ist sehr wohl bewusst, dass sie in persönliche/intime Aktivitäten eingreifen, die bislang sehr individuell selbstständig durch den Patienten/die Patientin ausgeführt wurden. Hierbei wird immer die Position der Patienten berücksichtigt: wie wurde z. B. die Körperpflege durchgeführt? Wurden Hilfsmittel eingesetzt, wenn ja, welche? Welche Ziele hat der Patient? Was soll/muss der Patient für die Rückkehr in seine gewohnte Umgebung wieder erlernen bzw. können?

Beratung und Anleitung, ggf. unter Einbeziehung von Angehörigen, um alltagsrelevante Fähigkeiten und Tätigkeiten wie das Erlernen einer selbstständigen Insulingabe mittels subkutaner Injektionen, die eigenständige Versorgung eines Anus praeter (künstlicher Darmausgang) oder das korrekte Anlegen einer Knieorthese, um eine mögliche Sturzgefahr zu minimieren, haben zum Ziel, die Lebensqualität bei älteren Menschen zu erhalten und zu erhöhen.

Die Pflege nimmt eine positive Beeinflussung der Lebensweise zwischen Selbstbestimmung und Patientenführung ein, indem sie Lernprozesse bei den älteren Patienten/Patientinnen initiiert, die sich im Alltagsverhalten niederschlagen.

Pflege handelt immer im Auftrag der Patienten: Was diese annehmen ist entscheidend für die pflegerische Gestaltung.

Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, erweitern die Mitarbeiter/innen ihr Wissen durch ständige Fortbildungen, ebenso wie der Einsatz von speziell geschulten und weitergebildeten Pflegefachkräften. Auch ist die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Berufsgruppen von großer Bedeutung, um Veränderungen im Behandlungsprozess zügig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Mit Blick auf eine Entlassung wird bereits während des Aufenthaltes u. a. durch den Pflegediagnostiker Kontakt mit ambulanten Pflegeanbietern, stationären Einrichtungen, weiteren in das Versorgungssystem integrierten Personen/ Institutionen aufgenommen, um einen reibungslosen Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung sicherzustellen.

Einige Patienten haben die Möglichkeit, in der Tagesklinik die Therapie fortzusetzen. Auch hier werden sie von Pflegefachkräften betreut.

Die geriatrische Klink verfügt über 3 Stationen und eine Tagesklinik mit jeweils 20 Betten/Behandlungsplätzen.

  • Die Stationen GE 1 und GE 2 befinden sich im 1. und 2. Obergeschoss in Haus 3.
  • Die Station GE 3 liegt im 3. Obergeschoss Haus 6 (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin).
  • Die Tagesklinik ist im Erdgeschoss in Haus 3.

Christel Salje

Bereichsleitung Geriatrie
Tel.: 0431 1697-3611

Sandra Lamb

Teamleitung GE 1
Tel.: 0431 1697-8150

Kerstin Schmidt

Teamleitung GE 2
Tel.: 0431 1697-8160

Yvonne Zülke

Teamleitung GE3
Tel.: 0431 1697-8170

Thorsten Thodt

Teamleitung GE4
Tel.: 0431 1697-1210

Kontakt & Informationen