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Geschichte


Die Städtische Krankenanstalt in Kiel entstand aus dem 1864 von der Gesellschaft freiwilliger Armenfreunde errichteten Armen- und Arbeitshaus. Die damit verbundene kleine Krankenabteilung nahm hauptsächlich die kranken Insassen des Armenhauses, Sieche und Geisteskranke auf.

Mit dem Wachstum der Stadt vergrößerte sich die Krankenabteilung immer mehr. Im Jahre 1894 wurde der Neubau eines Krankenhauses im Anschluss an den alten Bau beschlossen. Es sollte auf einem Platz von 3,3 Hektar eine Anstalt von 300 Betten im Pavillonsystem errichtet werden. Später wurde das Gelände auf ca. sechs Hektar erweitert.

Aufgrund des überproportionalen Wachstums der Reichsmarinestadt des Kaiserreiches wurde 1914 der Ausbau des Krankenhauses auf 1.000 Bett geplant. Dies verhinderte jedoch die folgende Weltwirtschaftskrise. Nach dem Zweiten Weltkrieg drehte sich alles um den Wiederaufbau. Der erste Neubau nach dem Krieg ist das Bettenhaus an der Metzstraße, das 1962 in Betrieb genommen wurde.

Die Kinderklinik wurde 1970 fertiggestellt. Erst in den Achtziger Jahren wurde das Städtische Krankenhaus durch Erweiterung um die Chirurgische Klinik und Gynäkologie zu einem Vollkrankenhaus ausgebaut. Der Neubau wurde 1987 fertiggestellt. Im Jahr 2002 wurde das Städtische Krankenhaus um die Geriatrie erweitert. Im Frühjahr 2004 konnte die Modernisierung der Eingangshalle abgeschlossen werden. Das Haus verfügt heute über 640 Betten.