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Koordinationsstelle Rheumatoide Arthritis


Integrierte Versorgung bei Rheumatoider Arthritis

Das Versorgungskonzept Integrierte Versorgung bei Rheumatoider Arthritis
(IV-RA)
wurde in den Jahren 2004-2006 vom Städtischen Krankenhaus Kiel GmbH (SKK) entwickelt.

Am 1. April 2006 wurde der Vertrag nach §§ 140 a-d- SGB V zur Integrierten Versorgung bei Rheumatoider Arthritis (IV-RA) zwischen dem SKK und der AOK Schleswig-Holstein geschlossen. Zum 1. Oktober 2006 wurden erste Teilnehmer in die IV-RA eingeschrieben.

Die IV-RA wurde in enger Zusammenarbeit mit der Rheuma-Ambulanz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel (UKSH), durchgeführt. Der medizinische Leiter des Projektes, Prof. Johann Oltmann Schröder, war gleichzeitig Leiter der Sektion Rheumatologie am UKSH mit Sitz in der II. Medizinischen Klinik am SKK.

Am 15. April 2008 zog die Sektion Rheumatologie aus dem Städtischen Krankenhaus in neue Räumlichkieten auf das Gelände des UKSH, Campus Kiel, um. Vom 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember 2008 fand die medizinische Versorgung für Rheuma-Patienten bzw. die Krankheitsdokumentation der IV-RA Teilnehmer am UKSH statt.Zum 31. Dezember 2008 wurden auch die Managementaufgaben in der IV-RA am Städtischen Krankenhaus beendet.

Für nähere Auskünfte oder Informationen zum Fortgang des Projektes setzen Sie sich bitte mit Prof. Schröder am UKSH in Verbindung.

Telefon Rheuma-Ambulanz: 0431 597-5900
Fax:                                               0431 597-5446

Dr. Dunja Petersen
Integrierte Vesorgung
am Städtischen Krankenhaus Kiel GmbH



Was ist überhaupt „Integrierte Versorgung“?

Mit der Integrierten Versorgung ermöglicht der Gesetzgeber seit dem Jahr 2004 den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) 1 % ihrer Ausgaben an die ambulant tätigen Ärzte und die Krankenhäuser einzubehalten und stattdessen für die Anschubfinanzierung von förderungswürdigen Projekten zu verwenden.

Geld, das die einzelne GKV nicht verwendet, geht nach Ablauf der Förderdauer für die Integrierte Versorgung zurück an die Krankenhäuser und die niedergelassenen Ärzte. Zunächst hat der Gesetzgeber eine Förderdauer bis Ende 2008 vorgesehen. Danach sollen sich die geförderten Projekte im Gesundheitswesen bewährt und etabliert haben.

Ziel der Integrierten Versorgung ist es, die Übergänge zwischen den Sektoren im Gesundheitswesen zu verbessern und damit eine Optimierung der Patientenversorgung und Leistungsverteilung zu erreichen.

Die Städtisches Krankenhaus Kiel GmbH hat zunächst mit der AOK Schleswig-Holstein (AOK S-H) einen Vertrag geschlossen, der die optimale Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis fördern soll. Die Koordinationsstelle Rheumatoide Arthritis im SKK ist für alle interessierten Patienten, Ärzte und Therapeuten Ansprechpartner.