Die Aufgabe des Zentrallaboratoriums besteht darin, den klinisch tätigen Arzt durch chemische, physikochemische, mikrobiologische sowie molekularbiologische Untersuchungen von Körpermaterial (Blut, Urin, Stuhl etc.) bei der Entscheidung „krank“ oder „gesund“ beziehungsweise „wie krank“ oder „wie gesund“ zu unterstützen. Es sollen nur solche Untersuchungen durchgeführt werden, die eine starke Aussagekraft bei der Fragestellung des Klinikers haben (z. B. Herzinfarkt ja oder nein?).
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Leistungsverzeichnis
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Das Zentrallaboratorium umfasst sechs Arbeitsbereiche: Transfusionsserologie (Blutkonservendepot), Klinische Chemie (mit Urinlabor, Blutzuckerlabor, Medikamenten- und Drogenanalysen), Hämatologie/Gerinnung (Blutzellzählung, Blutzelldifferenzierung, Untersuchungen zur Blutungsstillung), Immunologie (spezielle Bluteiweiße, Infektionsserologie, Schilddrüsenuntersuchungen, Tumormarker, Hormone) sowie Mikrobiologie und Hygiene (Bakteriologie, Mykologie, Parasitologie, Molekularbiologie, Hygieneleistungen, Klinische Mikrobiologie).
Mehr als 300 verschiedene Bestimmungen werden durchgeführt. 35 Medizinisch-technische Assistentinnen bearbeiten jährlich mehr als 1,3 Mill. Patientenanalysen. Sie werden unterstützt durch moderne, vollselektive Analysenautomaten und eine moderne Labor-EDV mit relationaler Datenbank. Es besteht ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst.
Ein detailliertes Leistungsverzeichnis einschließlich Hinweisen zur Probengewinnung und zu Referenzwerten findet sich auf der Arztseite des Zentrallaboratoriums.
Leistungsbewertungsprüfung
Das Zentrallaboratorium ist nicht nur als klinisches Laboratorium nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert, sondern auch nach DIN EN ISO/IEC 17025. Das bedeutet, dass hier Untersuchungen im Rahmen der CE-Kennzeichnung nach dem Medizinproduktegesetz in Auftrag gegeben werden können. Für die Hersteller von Medizingeräten und Laborreagenzien ist dies bedeutsam, denn nur wenige, ausschließlich von der ZLG akkreditierte Laboratorien haben diese Zulassung.



