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Langjährige Vorsitzende des Betriebsrates verabschiedet sich in den Ruhestand

Ulrike Khuen-Rauter,  zwischen 1991 und 2005 Vorsitzende des Personalrates bzw. – nach der Rechtsformänderung des Städtischen Krankenhauses – Vorsitzende des Betriebsrates hat sich nach über 36 Dienstjahren im Städtischen Krankenhaus in den Ruhestand verabschiedet. 

 Angefangen hat Khuen-Rauter 1976 als Medizinisch-Technische-Assistentin (MTA) im Hämatologischen Speziallabor der 2. Medizinischen Klinik. 1987 erfolgte die Wahl in den Personalrat. In ihre Zeit als Vorsitzende des Personalrates fällt die Rechtsformänderung des SKK in eine kommunale GmbH für die sie sich nachdrücklich eingesetzt hat.  „Wichtig war mir der Überleitungstarifvertrag mit Ver.di, der festlegte, dass die Beschäftigten weiterhin dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes unterliegen.“ Mit der Gründung einer Service-Gmbh als Tochter des SKK konnte ein Outsourcing des Reinigungspersonals verhindert werden. „Ein Wermutstropen ist allerdings die Tatsache“,  bedauert Khuen-Rauter noch heute „dass wir eine  Absenkung des Lohnes bei den Arbeitern nicht verhindern konnten.“  

Ihr Wirken ist ebenfalls verknüpft mit einer Reihe von Änderungen im Arbeitszeitgesetz. Was die Pflege betrifft, gehört dazu auch die Umwandlung der 6-Tage-Woche in eine 5-Tage-Woche, die Anfang der 90er Jahre eingeführt wurde. 

Ebenfalls wichtig war ihr eine Personalabteilung vor Ort, d.h. im SKK. Dies war nicht immer der Fall, da die Personalverwaltung früher bei der Stadt Kiel angesiedelt war, also im Rathaus. „Der direkte Kontakt mit der Personalabteilung im Städtischen Krankenhaus war zwingend notwendig und hat  zu einer erheblichen Verbesserung geführt“, betont Khuen-Rauter. 

Beruflich stand dann in den  letzten Jahren wieder die Arbeit als MTA im Vordergrund und jetzt freue sie sich einfach nur noch auf viele schöne Jahre.